16300
post-template-default,single,single-post,postid-16300,single-format-standard,cookies-not-set,eden-core-1.0.4,woocommerce-no-js,eden-theme-ver-3.0.7,ajax_fade,page_not_loaded,show_loading_animation,wpb-js-composer js-comp-ver-5.7,vc_responsive

Ölpreise bleiben in Bewegung – Noch kein Deal zwischen USA und China

An den Ölmärkten konzentriert man sich im Moment auf die Verhandlungen zwischen den USA und China. Ab heute treten die neuen Strafzölle gegen die Volksrepublik in Kraft, die das Wirtschaftswachstum nicht nur in China sondern global belasten. Dementsprechend volatil gaben sich die Ölbörsen gestern – ein Trend, der sich heute fortsetzt.

Neue US Zölle in Kraft

Seit heute Nacht gelten die neuen, verschärften Strafzölle gegen China, die Einfuhrgebühren von 25 Prozent auf bestimmte Waren aus der Volksrepublik erheben. Betroffen ist etwa die Hälfte aller chinesischen Exporte in die USA. Peking hat unmittelbar danach „notwendige Gegenmaßnahmen“ angekündigt, ohne jedoch konkret zu werden.

Dessen ungeachtet gehen die Verhandlungen in Washington weiter und vor Allem aus Peking bemüht man sich um positive Rhetorik und zeigt sich hoffnungsvoll. Auch Donald Trump scheint eine Einigung noch diese Woche für möglich zu halten, habe er doch einen „wunderschönen Brief“ von Chinas Präsident Xi Jinping erhalten, in dem dieser zur Zusammenarbeit aufrufe.

Ausgang der Verhandlungen bestimmt Preisrichtung

Seit fast einem Jahr schon überziehen sich die beiden größten Wirtschaftsmächte der Welt mit Strafzöllen und bremsen damit immer wieder das globale Wirtschaftswachstum und damit auch die Ölnachfrage aus. Die Märkte reagieren darauf meist sehr sensibel, ist China doch in den vergangenen Jahren der Motor für das weltweite Ölnachfragewachstum gewesen.

Sollte es heute tatsächlich zu einer Einigung kommen oder zumindest ein erkennbarer Fortschritt bei den Verhandlungen erzielt werden, dürften die Preise steigen. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, werden die Marktteilnehmer vor dem Wochenende wahrscheinlich eher Gewinne mitnehmen. Damit könnte es zu neuen Preissenkungen kommen.

Auch Heizölpreise bleiben in Bewegung

Das starke Auf und Ab an den Ölbörsen, welches sich heute Morgen fortsetzt, macht sich auch bei den Inlandspreisen bemerkbar. Im Durchschnitt gibt es aber im Vergleich zu gestern gar keine allzu großen Preisveränderungen und 100 Liter Heizöl kosten heute zwischen -0,05 und +0,10 Euro weniger bzw. mehr als gestern früh.