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Preise im Vergleich – nach ständigem auf und ab bleibt ein Durchstoß in beide Richtungen weiter aus

Aktuell springen die Preise auf und ab und prallen immer wieder an Widerstandslinien ab. Was sind hierfür die Gründe? Ist derzeit nicht von einer sinkenden Ölnachfrage die Rede? Was sind die politischen Faktoren? Was hat sich seit Jahresbeginn verändert?

Das erste Jahresdrittel war noch die Rede von einer knappen Versorgungslage. Die Marktteilnehmer hatten Angst, dass die Ölbestände durch die OPEC-Kürzungen und die Sanktionen der USA gegenüber dem Iran und Venezuela weiter sinken. Die Sorgen überwogen und somit stiegen die Preise zu Jahresbeginn stetig weiter. Dann kam es Ende Mai zu einem Kurssturz. Der Markt schreckte auf, immer deutlicher wurde, dass man mit der Anfangs-Vermutung wohl unrecht hatte. Eine Marktknappheit ist vor allem langfristig gesehen nicht in Sicht, gleichzeitig wurde und wird noch immer die globale Wirtschaft durch den Streit zwischen den USA und China ausgebremst. Ende Mai fand dieser seinen Höhepunkt in den Sanktionen gegen Mobiltelefonhersteller Huawei, an welchen US-amerikanische Firmen eine Zeit lang keine Waren verkaufen durften.

Das alles liegt nun in der Vergangenheit. Dennoch verhält sich der Markt seither „unauffällig“. Bis im Nahen Osten nicht ein militärischer Schlag geschieht, wird das zumindest in diesem Bezug auch so bleiben. Es müsst wohl schon „mehr“ geschehen als ein reiner Schlagabtausch mit verschiedenen Drohungen. Man hat das Gefühl, dass sie Nachfragesorgen so weit überwiegen, dass die Preis-stützenden Faktoren nahezu gleichgültig aufgenommen werden.

Wie in der kurzfristigen Heizölpreisentwicklungs-Statistik ist deutlich zu sehen, dass die Preise seit Mitte Juni immer wieder versuchen auszubrechen und weiter zu steigen. Allerdings prallen sie immer wieder an etwaigen Widerständen ab und fallen nach einem rasanten Anstieg ebenso rasant wieder auf das ungefähre Vorher-Niveau.

Im Jahresvergleich befinden wir uns aktuell immer noch unter Vorjahresniveau. Vor einem Jahr hat ein stetiger Anstieg begonnen. Aus aktueller Sicht ist dies zunächst nicht zu erwarten. Die Ölnachfrage sinkt, wobei auch aktuell die Bestände gesunken sind sollte dies auf lange Sicht gesehen keinen enormen Preisanstieg ausmachen. Ein vergleichbarer Anstieg wie im letzten Jahr würde vermutlich nur über ein einschlägiges Ereignis ausgelöst werden.

Was kurzfristig passiert ist dagegen schwierig abzusehen. Hier könnte es weiterhin immer wieder zu Preissteigerungen und Preisrutschen kommen. Dieses ständige auf und ab ist deutlich in der kurzfristigen Trendbox zu erkennen.

Während der aktuelle Preis niedriger als der des Vortages ist, ist er nahe zu gleich geblieben im Vergleich zu einer Woche und leicht gestiegen im Vergleich zu einem Monat. Diese „Anordnung“ hätte auch anders durchgemischt sein können, spiegelt aber recht gut das aktuelle Auf und Ab wieder.

Hinweis: Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt.. Durch Transportkosten fallen die Preise regional jedoch unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 3,81 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise: 02.08.2019



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