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Preisstatistik: Hohe Börsenpreise verteuern Heizöl

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Auch letzte Woche haben die Heizölpreise wieder zugelegt und sind im Vergleich zur Vorwoche um etwa 0,35 Euro gestiegen. Preistreibend wirken sich die hohen Kurse an den Ölbörsen aus. Diese haben seit November letzten Jahres eine Erholungsrallye hingelegt, die die Ölpreise längst wieder zurück auf Vor-Corona-Niveaus geführt hat. Auch für die Inlandspreise scheint es damit zur Zeit nur eine Richtung zu geben – nach oben.

Entsprechend sind die Pfeile in den Trendboxen diese Woche auch überwiegend grün und zeigen somit Preisanstiege an. Seit dem 12. Februar sind die Heizölpreise demnach um 7,9 Prozent gestiegen, im Vergleich zum 12. Dezember sogar um 45,5 Prozent. Im 7-Tage-Schnitt kosteten 100 Liter Heizöl in dieser Woche etwa 2,10 Euro mehr als noch in der Vorwoche, eine Steigerung um ca. 3,25 Prozent.

Im Jahresvergleich wird deutlich, wie stark die Heizölpreise seit dem coronabedingten Einbruch im vergangenen Frühjahr gestiegen sind. Seit dem absoluten Tiefststand am 28. April 2020 sind die durchschnittlichen Inlandspreise um fast 89 Prozent gestiegen und liegen nur noch minimal unter dem Niveau von 2019. Die Corona-Pandemie ist somit zumindest bei den Heizölpreisen im Bundesgebiet nicht mehr zu spüren.

Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt. bzw. vom Zeitraum 1.Juli  bis 31.Dezember 2020 16% MwSt. Außerdem fallen durch Transportkosten die Preise regional unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 1,25 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise 12.03.2021