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Heizöl und Erneuerbare – eine gute Kombination

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Energiekosten senken, Wohngefühl und Komfort steigern – das sind für die meisten Hauseigentümer die Ziele einer Modernisierung. Eine Möglichkeit, die eigene Strom- und Wärmeversorgung schnell und vergleichsweise kosteneffizient zu verbessern, ist zum Beispiel der Einbau eines Hybridsystems aus moderner Brennwerttechnik und einer Solaranlage. Wer vor der Modernisierung auf Heizöl gesetzt hat, kann diesem Energieträger auch weiterhin vertrauen. Denn: Im Vergleich mit gängigen anderen Systemen schneidet ein Öl-Hybridsystem sowohl bei den laufenden Kosten als auch in Sachen Klimaschutz sehr gut ab. Das ist das Ergebnis einer Vergleichsrechnung des Instituts für Wärme und Mobilität (IWO).

Effizienz steigern und Geld sparen

Moderne Öl-Brennwertheizungen sind besser als ihr Ruf: Sie reduzieren den Energieverbrauch im Vergleich zu veralteten Vorgängern deutlich. Und noch mehr, wenn zusätzlich erneuerbare Energien wie eben Solaranlagen eingebunden werden. Die Aussicht auf zukünftige, treibhausgasreduzierte Energieträger machen Öl-Brennwertgeräte zu einer zukunftssicheren Investition. „Diese neuen Fuels können dem herkömmlichen Heizöl problemlos beigemischt werden und es zukünftig komplett ersetzen – und das mit der heute aktuellen Ölheizungstechnik“, sagt IWO-Geschäftsführer Adrian Willig.

Öl-Hybridsysteme können die laufenden Kosten für die Wärmeversorgung vergleichsweise gering halten. Grafik: IWO

Eine lohnenswerte Investition

Wer seine alte Heizung mit Öl-Brennwerttechnik modernisiert, kann seinen Tank weiter nutzen – oder auch wegen des geringeren Verbrauches auf ein kleineres Modell umsteigen. Foto: IWO

In der Vergleichsrechnung des IWO wird die Wärmeversorgung eines beispielhaft gewählten 150 Quadratmeter großen Einfamilienhauses mit einer veralteten Heizung modernisiert. Berechnet wurden jeweils die einmaligen Investitionskosten und die laufenden, jährlichen Kosten für Wärme und Strom. Wird nun die alte Wärmeversorgung durch eine neue Öl-Brennwertheizung ersetzt, sind einmalige Investitionen von rund 11.400 Euro nötig. Die laufenden Kosten liegen dann bei rund 2.800 Euro.

Wird die veraltete Ölheizung von einer Gas-Brennwertheizung ersetzt, liegen die einmaligen Investitionen schon bei 13.000 Euro. Und mit 24.850 Euro muss derjenige rechnen, der sich eine Strom-Wärmepumpe einbaut. Dann steigen auch die laufenden Kosten, da sich der Strombedarf bei dieser Lösung erhöht: rund 3.700 Euro pro Jahr sind dann fällig. Am teuersten ist im Vergleich der Einbau eines Holzpellet-Kessels, der mit 28.200 Euro zu Buche schlägt.

Öl-Brennwertheizung und Erneuerbare – eine gute Kombination
Die geringsten Energiekosten entstehen, wenn die moderne Öl-Brennwertheizung mit erneuerbarer Energie kombiniert wird: Rund 2.700 Euro fallen jährlich für die Wärmeversorgung an, wenn im Beispielhaus ein Hybridsystem aus Heizöl und Solarthermie zum Einsatz kommt.

Mehr Informationen unter www.zukunftsheizen.de/kostenvergleich.

IWO, 2021

Pressekontakt:

Institut für Wärme und Mobilität e. V. (IWO)

Süderstraße 73 a, 20097 Hamburg

Tel +49 40 23 51 13-884

Fax +49 40 23 51 13-29

presse@iwo.de; www.zukunftsheizen.de/presse

Quelle: www.zukunftsheizen.de

 



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