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Heizölpreise im Wochenvergleich kaum verändert – Mai-Hochs bleiben unerreicht

Noch im Mai waren die Ölpreise an den Börsen in die Höhe geschossen und hatten somit auch die Heizölpreise mitgezogen. Doch der Juni brachte eine Trendwende und die Preise pendelten sich wieder etwa auf Niveau vom Jahresanfang ein. Grund ist die mittel- und langfristige Erwartung einer Überversorgung, die sich bis ins nächste Jahr hinziehen könnte. Die Entscheidung der OPEC, ihre Produktionskürzungen bis ins erste Quartal 2020 weiter zu führen, hat die Marktteilnehmer in dieser Annahme letztlich nur bestätigt. Anders als vermutet sorgte der Entschluss des Kartells deshalb nicht für einen Preisanstieg an den Börsen.

Der 3- Jahres-Vergleich zeigt, dass die Heizölpreise zwar bis Mai deutlich über dem Niveau von letztem Jahr lagen, sich dieser Trend nun jedoch umgekehrt hat. Die Preise liegen nach dem kontinuierlichen Anstieg bis Mai nun wieder fast auf dem gleichen Level wie zum Jahresanfang. Letztes Jahr hatten die Preise mit dem Sommerbeginn stetig zugelegt, da es durch Trockenheit und Niedrigwasser zu Versorgungsproblemen gekommen war. Dieses Jahr gibt es bisher keine Schwierigkeiten an den Wasserstraßen. Statt dessen spricht inzwischen viel für eine globale Überversorgung, die sich bis 2020 fortsetzen dürfte. Es kommt inzwischen wieder mehr Öl aus Venezuela und auch in den USA wird in der zweiten Jahreshälfte mit einer Zunahme der Produktionsmengen gerechnet. Wenn es danach geht, ist eine deutliche Preissteigerung in der nächsten Zeit eher unwahrscheinlich.

     

Der kurzfristige Trend zeigt, dass sich die Heizölpreise nur marginal verändert haben. Längerfristig zeigt sich, dass wir uns immer noch in einer guten Kaufposition befinden, denn der 3-Monats-Trend zeigt, dass der Preis inzwischen um 2,4 Prozent gefallen ist, im Jahresvergleich sogar um 4,6 Prozent.

Bleibt die geopolitische Lage weiterhin ruhig, dürften die Preise zunächst auf einem niedrigeren Niveau bleiben. Unsicherheitsfaktoren bleiben jedoch immer bestehen, beispielsweise in Form des Handelsstreits zwischen den USA und China oder der nach wie vor angespannten Situation im Nahen Osten. Sollte es hier zu neuen Entwicklungen kommen, würde sich dies auch direkt auf die Ölpreise auswirken.

Hinweis: Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19% MwSt.. Durch Transportkosten fallen die Preise regional jedoch unterschiedlich aus. Die Preisspanne zwischen den Regionen kann daher momentan bei bis zu ca. 4,99 Euro pro 100 Liter liegen. Stand der Preise: 03.07.2019



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