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 * Oil-News für Dienstag den 01. Oktober 2019 *

 

Ibrahim Al-Buainain, der CEO der Saudi Aramco, hatte in einem Interview am späten Abend gestern angegeben, dass man die Förderung mittlerweile nicht nur wieder auf das Niveau von vor den Anschlägen angehoben hat, sondern sogar etwas mehr produziere. Damit wolle man den erlittenen Ausfall kompensieren. Die Fördermenge gab er mit über 9,9 Mio. B/T für den Zeitraum nach dem 25. September an, während die Produktion im August laut OPEC Monatsreport bei etwa 9,81 Mio. B/T lag.

Dennoch dürfte die durchschnittliche Förderung Saudi-Arabiens im September niedriger als in den Vormonaten ausfallen, da die Anschläge die Kapazität des Landes zeitweise stark negativ beeinträchtigt hatte. In diesem Zuge geht auch eine Schätzung von Reuters zur OPEC Ölproduktion September von einem Rückgang der Förderung um etwa 0,75 auf 28,9 Mio. B/T aus. Auch die russische Ölproduktion soll im September von 11,29 auf 11,24 Mio. B/T gesunken sein, würde damit aber noch immer über der mit der OPEC+ Gruppe vereinbarten Quote liegen.

Nachdem sich die saudische Ölförderung offenbar wieder erholt hat und sich auch Annäherungsversuche zwischen Saudi-Arabien auf der einen Seite und den Houthis sowie dem Iran auf der anderen Seite ergeben, werden sich die Marktteilnehmer wieder vermehrt auf die globale Wirtschaftslage und den Ausblick für die Entwicklung von Angebot und Nachfrage richten. Und gemessen an dem Wirtschaftsausblick gibt es nach Ansicht der Analysten von AxiTrader keinen Grund optimistisch zu sein, was die Entwicklung der Ölnachfrage anbelangt. Auch die IEA sieht das offenbar ähnlich, denn schließlich hatte Fatih Birol erst letzte Woche angekündigt, dass man die Nachfrageprognosen beim nächsten Monatsreport eventuell erneut nach unten korrigieren könnte.

Auch die Experten bei Stratas Advisors sehen dies ähnlich. „Die größte Gefahr für die Nachfrage bleibt der Handelskrieg zwischen USA und China.“ Zwar sollen die Verhandlungen in der kommenden Woche wieder beginnen, doch die Andeutung der USA, dass man den Kapitalfluss von Investoren nach China durch Beschränkungen im Börsenhandel begrenzen könnte, hatte die Beobachter zuletzt wieder aufgeschreckt.

In der kommenden Woche wird es für die Marktteilnehmer spannend was die künftige Versorgungslage angeht. Dann werden die neuen Monatsreports von EIA, IEA und OPEC veröffentlicht. Zuletzt hatten diese für 2020 eine Überversorgung prophezeit. Sollten die Nachfrageprognosen weiter gesenkt werden, wird dies die Futures an den Ölbörsen deutlich belasten, wenngleich sich für das vierte Quartal 2019 wohl noch eine Unterversorgung ergeben wird. Denn schon jetzt dürften die aktuellen Kürzungen der OPEC+ Gruppe nicht ausreichen, um den Markt in Balance zu bringen, zumal Länder wie Russland und Irak sich noch immer nicht an die Vorgaben halten und für 2020 eigentliche einen Ausbau ihrer Ölproduktion planen.

Die Futures kommen in den Morgenstunden von den Tiefs gestern Nacht etwas zurück, was als eine normale Gegenreaktion zu den starken Verlusten zu sehen ist, mit denen WTI auf ein 4-Wochentief gefallen ist. Der schwächere Euro/Dollar-Kurs verteuert das Öl für das Inland zwar leicht, doch unterm Strich deuten sich bei den Inlandspreisen heute Morgen rechnerisch deutliche Preisnachlässe zu gestern ab.

 

Preisbestimmende Faktoren:

 

Ölförderung der OPEC im September vermutlich gesunken
Zweifel an schneller Erholung der saudischen Ölproduktion
Handelsgespräche zwischen China und USA wurden wiederaufgenommen
– Saudi-Arabien fördert mehr Öl als vor den Anschlägen
– Waffenstillstand zwischen Saudis und Houthis
– IEA: Ölnachfrageprognose könnte erneut gesenkt werden
– Demokraten untersuchen Amtsenthebung Trumps

 

Die letzte Heizperiode war lang, Ihr Heizölvorrat könnte also niedriger sein als Sie erwarten. Das Wetter für die Region Südpfalz ist für heute regenrisch bei 21 Grad Höchsttemperatur gemeldet. Der Herbst hält Einzug. Gehen Sie doch mal in Ihren Keller und prüfen Sie Ihren Heizöl Vorrat. Der nächste Winter kommt bestimmt. Bei Bedarf würden wir uns über Ihre Anfrage freuen.  ->zur Preisanfrage

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