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Ölpreise nahezu unverändert zu Vortag – Aktienmärkte stützten

 * Oil-News für Freitag den 27. September 2019 *

 

Im Handelsstreit zwischen den USA und China schlagen die beiden Parteien weiter optimistische Töne an. Nachdem US-Präsident Donald Trump am Mittwoch noch davon gesprochen hatte, dass es möglicherweise früher ein Abkommen geben könnte als man denkt, sagte Chinas Außenminister Wang Yi am gestrigen Donnerstag gegenüber Journalisten, Peking hoffe, dass „beide Seiten enthusiastischere Maßnahmen ergreifen können, [und] pessimistische Sprache und Handlungen reduzieren.“

Sollte sich daran jeder halten, so würden die Handelsgespräche nicht nur wiederaufgenommen werden sondern auch vorangehen und Ergebnisse bringen, so Wang am Rande der UN-Generalversammlung. Er erklärte, da die Trump-Regierung durch die Aufhebung einiger Zölle guten Willen gezeigt habe, sei Peking bereit, mehr Produkte aus den USA zu kaufen, die vom chinesischen Markt benötigt werden. Der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Robert Kudlow, sagte gegenüber FOX Business Network am Donnerstag, dass Chinas Agieren was den Rohstoffmarkt betrifft, zuletzt eine sehr positive Grundlage für die nächste Gesprächsrunde sei.

Sollte es tatsächlich bald deutliche Fortschritte in den Handelsgesprächen oder gar ein Abkommen geben, würde dies nicht nur die Prognosen für das weltweite Wirtschaftswachstum sondern auch die für die Entwicklung der Ölnachfrage positiv beeinflussen. Viele Analysten zweifeln jedoch an einem baldigen Abkommen.

Unterdessen sind die Anschläge auf saudische Ölanlagen vom 14. September und der daraus resultierende Produktionsrückgang bereits größtenteils ausgepreist. Die Ölfutures notieren bereits wieder auf dem Niveau, auf dem sie vor den Angriffen lagen. „Es ist erstaunlich, wie schnell Saudi-Arabien die verlorene Produktion wiederherstellt und die Öl[preise] wurden dadurch überwiegend heruntergedrückt,“ fasst Kim Kwangrae von Samsung Futures die aktuelle Lage diesbezüglich zusammen.

Die Aussicht auf ein Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump verunsicherte die Märkte zuletzt neben dem Handelsstreit mit China zusätzlich. Wenngleich am gestrigen Donnerstag neben den ursprünglichen Vorwürfen, Trump habe versucht sich im Ausland Hilfe zu suchen, um die Präsidentschaftswahlen zu beeinflussen, kam gestern auch noch der Vorwurf hinzu, man habe versuchen wollen, dies zu vertuschen. Einen stärkeren Einfluss auf die Ölbörsen hat dies bislang noch nicht, da es als unwahrscheinlich gilt, dass der von den Republikanern dominierte Senat das Amtsenthebungsverfahren zulassen wird.

Die Marktteilnehmer werden in naher Zukunft nun, neben der saudischen Ölproduktion, erst einmal die Bestandssituation in den USA im Auge behalten. Man geht davon aus, dass die amerikanischen Ölvorräte in den nächsten Wochen weiter zunehmen werden, da die Raffinerien allmählich mit den saisonalen Wartungsarbeiten beginnen.

Der EUR/USD kam heute Morgen von seinem gestrigen Tief wieder etwas zurück, während die Ölfutures leicht nachgeben. Unser RPI Regio-Preis-Index deutet daher für heute Morgen geringfügiges Abwärtspotenzial für die Inlandspreise an.

 

Preisbestimmende Faktoren:

 

Rhetorik der USA und Chinas zu Handelsgesprächen wird positiver
Zweifel an schneller Erholung der saudischen Ölproduktion
Trump kündigt weitere Sanktionen gegen Iran an
Handelsgespräche zwischen China und USA wurden wiederaufgenommen
– US-Ölbestandsdaten
– Demokraten untersuchen Amtsenthebung Trumps
– 75% der saudischen Ölproduktion wiederhergestellt
– Monatsberichte EIA, OPEC, IEA

 

Die letzte Heizperiode war lang, Ihr Heizölvorrat könnte also niedriger sein als Sie erwarten. Das Wetter für die Region Südpfalz ist für heute regnerisch bei 17 Grad Höchsttemperatur gemeldet. Der Herbst hält Einzug. Gehen Sie doch mal in Ihren Keller und prüfen Sie Ihren Heizöl Vorrat. Der nächste Winter kommt bestimmt. Bei Bedarf würden wir uns über Ihre Anfrage freuen.  ->zur Preisanfrage

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