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Aufwärtstrend bei Heizölpreisen setzt sich fort

* Markt-News für Freitag den 20. Dezember 2019 *

 

Nach den jüngsten Entwicklungen gehen die Marktteilnehmer generell mit einer leicht bullishen Stimmung auf die Feiertage zu und tendieren damit zu Long-Positionen. Auch wenn die Wirksamkeit der OPEC+ Kürzungen immer wieder angezweifelt wird, so wie auch der reale Effekt des Handelsabkommens auf die kurzfristige Versorgungslage, so haben diese beiden Dinge die Stimmung an den Märkten bullish werden lassen.

China hat mittlerweile weitere Details zu dem Abkommen bekanntgegeben und sechs Produkte aus dem Öl- und Chemie-Sektor benannt, bei denen es nun Ausnahmen bei den bestehenden Zöllen geben wird. Die Unterschrift unter dem Deal zwischen den beiden größten Volkswirtschaften wird Anfang Januar erwartet. Bis dahin bleiben beide Parteien im engen Kontakt heißt es.

Dennoch hat sich die Unsicherheit mit den jüngsten Entwicklungen reduziert, und das sei der „eigentliche Antreiber für den Optimismus am Markt in Bezug auf die Aussichten für 2020,“ so die Einschätzung der Analysten bei ANZ Research. Neben dem Optimismus hatte das DOE am Mittwoch zudem bei der US Ölnachfrage Entwarnung gegeben, die beim vorherigen Wochenbericht noch dramatisch einbrach. Bei dem Report diese Woche schnellte der Bedarf jedoch wieder nach oben. Zusammen mit dem besseren Ausblick für das globale Wirtschaftswachstum werden die Ölmärkte weiter gestützt, so Stephen Innes, von AxiTrader.

Auch Analyst Jeffrey Halley, von Oanda, sieht die kurzfristige Dynamik aufwärtsgerichtet. Kurz vor den Feuertagen wird das Handelsinteresse sinken und mit der momentanen Ausgangslage sei es „schwer eine bearishe Einschätzung zu vertreten.“ Doch mit einer Rallye rechnet Analyst Scott Bauer, von Prosper Trading Academy, trotz allem Optimismus nicht. Öl sei noch immer überkauft, denn wenn man die fundamentale Situation aufdröselt, dann bleibt noch immer eine massive Überversorgung bestehen. Er sehe bestandsaufbauten auf den Markt zukommen, die die anderen Effekte überwiegen dürfte, so Bauers Warnung.

Unterdessen kann ein Streik von Chevron Arbeitern in Nigeria die Produktion um rund 350.000 B/T reduzieren. Das entspricht der gesamten Ölförderung des Unternehmens in dem afrikanischen Land. Kommt das Management den Forderungen der Arbeitnehmern nicht schnell nach, dann könnte die Förderung in den kommenden Tagen angehalten werden, so die Drohung eines Streikenden.

Kurz vor dem Wochenende und den Feiertagswochen scheinen sich Trader auch heute Morgen lieber mit Long-Positionen gegen mögliche weitere Preissteigerungen abzusichern. Die Futures bleiben auf hohem Niveau und ziehen sogar noch einmal leicht an. Bei den rechnerischen Inlandspreisen deuten sich damit heute Morgen erneut moderate Preissteigerungen zum Vortag ab.

 

Preisbestimmende Faktoren:

 

Streik bei Chevron in Nigeria
US-Ölbestandsdaten DOE
Chinas Raffinerieauslastung nahe Rekordniveau
US Schieferölförderung November/Dezember leicht nach unten korrigiert
IMO 2020 kann Ölpreise stützen
Einigung im Handelsstreit zwischen USA und China
OPEC+ beschließt zusätzliche Produktionskürzung um 0,5 Mio. B/T
= OPEC und EIA Monatsreport neutral
–  IEA Monatsreport sieht weiter deutliche Überversorgung im ersten Halbjahr 2020
–  Kondensat wird von Russlands Produktionsmenge ausgenommen

 

Die Heizperiode für den Winter ist gekommen, Ihr Heizöl Vorrat könnte niedriger sein als Sie erwarten. Das Wetter für die Region Südpfalz ist für heute regnerisch bei 6° Grad gemeldet. Gehen Sie doch mal in Ihren Keller und prüfen Sie gleich Ihren Heizöl Vorrat. Bei Bedarf würden wir uns über Ihre Anfrage freuen.

-> Hier geht es zur Preisanfrage

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