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Ölpreise derzeit stark stimmungsabhängig

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* Markt-News für Freitag den 26. Juni 2020 *

 

Marktlage
Der Handel an den Finanzmärkten im Allgemeinen und an den Ölbörsen im Speziellen ist derzeit stark stimmungsabhängig. Zur Wochenmitte kippte die Stimmung an den Ölmärkten wieder eher ins Negative, nachdem die Rohölbestände wie auch die Rohölproduktion in den USA in der vergangenen Woche zunahmen und zahlreiche US-Bundesstaaten weiterhin einen deutlichen Anstieg der Sars-CoV2-Neuinfektionen meldeten.

Solange die Ausbreitung des Virus in den USA nicht weitgehend eingedämmt werden kann, werden die Marktteilnehmer ihre Sorgen hinsichtlich eines zweiten Lockdowns nicht vollständig loswerden, auch wenn US-Präsident Trump einen solchen bislang ausschloss. Die Tatsache, dass die Lockerungen der restriktiven Maßnahmen im US-Bundesstaat Texas nun auf Eis gelegt wurden, führt den Händlern erneut vor Augen, wieviel Unsicherheit im Hinblick auf die weitere Entwicklung in den USA diesbezüglich noch besteht, zumal Texas einer der Bundesstaaten war, die bei den Lockerungen am schnellsten vorgeprescht waren.

So sind auch positive Prognosen zur Entwicklung der Nachfrage immer noch mit Vorsicht zu genießen. Verkehrsdaten von TomTom nährten heute die Hoffnung, dass sich eine Erholung der Nachfrage nach Kraftstoffen abzeichnet. Sollten andere US-Bundesstaaten jedoch dem Beispiel von Texas folgen und die Lockerungsmaßnahmen aussetzen oder gar wieder zurückfahren, würden sich diese Hoffnungen schnell zerschlagen, zumindest im Hinblikck auf die US-Nachfrage.

Unterdessen bleibt abzuwarten, wie schnell die US-Ölproduktion wieder zulegen wird. In einer Umfrage der Federal Reserve Bank von Dallas gaben mehr als die Hälfte der befragten Manager von Öl- und Gasförderunternehmen an, sie würden ihre Produktion vermutlich bis Ende Juli wieder steigern. Fast ein Drittel der Befragten gab an, dass ein Preis zwischen 36 und 41 Dollar pro Barrel WTI ausreichen würde, damit die Mehrzahl der Produzenten ihre Fördermengen wieder steigern. 27 Prozent halten hierfür einen Preis zwischen 41 und 45 Dollar für notwendig.

Ein deutlicher Anstieg der US-Produktion würde die Bemühungen der OPEC+ Länder konterkarrieren, die mit umfangreichen Produktionskürzungen versuchen, die weltweiten Bestände abzubauen und den Markt zu stabilisieren.

Heute Morgen notieren die Ölfutures im Bereich der Hochs von Donnerstag. Bei den rechnerischen Inlandspreisen deutet sich daher Aufwärtspotenziale zu gestern an.

 

 

Preisbestimmende Faktoren für den heutigen Tag: 

 

 Verkehrsdaten machen Hoffnung auf steigende Nachfrage
DOE: Benzinbestände rückläufig, Nachfrage gestiegen
 OPEC+ Abweichler legen Pläne für Zusatzkürzungen vor
JMMC: Quoteneinhaltung OPEC+ Kürzungen bei 87%
= EIA Monatsreport Preisprognose Q3 unter aktuellen Niveaus
–  Covid19-Lockerungen in Texas pausieren
– DOE: US-Rohölbestände bauen Rekordhoch weiter aus
–  Erste US-Ölunternehmen fahren Produktion wieder hoch
–  IWF senkt Wachstumsprognosen
– Zahl der Neuinfektionen nimmt in den USA zu
–  China: weniger Rohölimporte im dritten Quartal erwartet
– WHO warnt vor zweiter Infektionswelle – steigende Neuinfektionen
– OPEC korrigiert Produktionswachstum der Nicht-OPEC Länder nach oben

 

Die Heizperiode ist zu Ende uns die Sommermonate rücken rasch näher. Ihr Heizöl Vorrat könnte niedriger sein als Sie erwarten. Das Wetter für die Region Südpfalz ist für heute sonnig bei 30° Grad Höchsttemperatur gemeldet. Gehen Sie doch mal in Ihren Keller und prüfen Sie Ihren Heizöl Vorrat. Bei Bedarf würden wir uns über Ihre Anfrage freuen.

-> Hier geht es zur Preisanfrage

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