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Weicher Start in die Woche – Heizölpreise niedriger erwartet

* Markt-News für Montag den 13. Januar 2020 *

 

Die Lage zwischen den USA und dem Iran hat sich am Wochenende entspannt. Der Iran hat den versehentlichen Abschuss des ukrainischen Passagierflugzeuges mittlerweile eingeräumt, was, so tragisch der Vorfall auch ist, die Gefahr von weiteren offensiven Handlungen erst einmal reduziert.

Nach dem Fehler der iranischen Revolutionsgarden wächst der Unmut innerhalb der Bevölkerung und die Proteste gegen die Regierung nehmen zu. Dabei werden auch Rufe nach einem Rücktritt des geistigen Führers Ali Khamenei laut. Ein freiwilliges Abdanken ist allerdings unwahrscheinlich. Gleichwohl belegen die Demonstrationen, dass die Regierung den Rückhalt für Ihren Kurs innerhalb der Bevölkerung verliert, was vermutlich zu einer Zurückhaltung bei außenpolitischen Provokationen und militärischen Aktionen führen könnte.

Jedoch haben die Spannungen zwischen den USA und dem Irak nicht abgenommen. Bagdad hat die US Truppen zu einem Abzug aufgefordert, während die USA nun mit konkreten Sanktionen drohen. So könnten die Dollar Konten bei der Zentralbank Fed eingefroren werden, was die Abwicklung von Dollar Geschäften, insbesondere von Rohölexporten, erheblich erschweren und die irakische Wirtschaft schwächen dürfte. Der Irak ist der zweitgrößte Ölproduzent der OPEC, sodass eine solche Maßnahme sicherlich das Ölangebot treffen und einigen Käufern die Möglichkeit nehmen oder zumindest deutlich erschweren würde irakisches Öl zu beziehen.

Der Irak selbst orientiert sich nun offenbar auch verstärkt in Richtung Russland und scheint den Kauf von russischen Luftabwehrsystemen in Betracht zu ziehen. Das Parlament hat den Ministerpräsidenten bereits die Freigabe für den Kauf von Luftabwehrsystemen genehmigt, egal aus welchem Land. Dies schließe Russland explizit ein, kommentierte ein irakischer Parlamentarier die Entscheidung.

Am Sonntag gab es zwar erneut einen Beschuss einer Militärbasis im Irak, bei dem 4 irakische Soldaten verletzt wurden, die Befürchtung einer Eskalation der Gewalt zwischen USA und Iran haben sich dennoch reduziert und es scheint so, als sei dieses Thema nun abgeschlossen, so die Einschätzung der Analysten der Commerzbank.

Bei AxiTrader sieht man dies offenbar ähnlich und verweist auf die zu erwartende Überversorgung – trotz der zusätzlichen OPEC+ Kürzungen ab Januar. „Ohne eine Unterbrechung der Energieversorgung im Zusammenhang mit dem Iran wird das zusätzliche Angebot außerhalb der OPEC die Nachfrage deutlich übersteigen und den Preisdruck erhöhen,“ urteilt Stephen Innes, von AxiTrader. Die Erwartung von Abbauten bei den US Lagerbeständen könnten die Preise in dieser Woche wiederum stützen, fügte er an. Nachdem die US Raffinerien zum Jahreswechsel ihre Rohölbestände aus bilanzpolitischen Gründen reduzierten, könnten diese bei Rohöl nun zwar wieder zunehmen, bei den Produkten dürfte es allerdings vermehrt zu Abbauten kommen.

Nigeria soll sich nach eigenen Angaben nun an die mit der OPEC+ vereinbarten Förderquoten halten. „Zum Stand heute haben wir alle unsere Verpflichtungen erfüllt,“ sagte Mele Kyari, von der Nigerian National Petroleum Corp. (NNPC), am Wochenende. „Unser Versprechen war, dass wir bis Ende Dezember die zugesagten Kürzungen einhalten und das haben wir auch getan,“ fügte er an. Genaueres werden wohl die Monatsreports von EIA, OPEC und IEA zeigen, die in dieser Woche veröffentlicht werden.

Die geopolitischen Spannungen bleiben in dieser Woche zwar weiter im Fokus, so die Experten von ANZ Research, zum Wochenstart geht es an ICE und NYMEX allerdings erst einmal unterhalb der Freitagstiefs los. Der Euro/Dollar-Kurs kann etwas anziehen, was das international in Dollar gehandelte Öl für Importe günstiger macht. Bei den rechnerischen Inlandspreise zeichnen sich somit aktuell moderate Nachlässe an.

 

Preisbestimmende Faktoren:

 

Unterschrift bei Handelsabkommen erwartet
Erneuter Angriff auf Militärbasis im Irak
Iran reichert Uran in unbegrenztem Umfang an
OPEC-Ölproduktion im Dezember gesunken
OPEC+ beschließt zusätzliche Produktionskürzung um 0,5 Mio. B/T
– USA droht dem Irak mit Sanktionen für Dollar-Konten
– USA verzichten auf Militärschlag gegen Iran
– Kuwait und Saudi-Arabien einigen sich auf Restart von Ölfeldern

 

Die Heizperiode für den Winter ist in vollem Gange, Ihr Heizöl Vorrat könnte niedriger sein als Sie erwarten. Das Wetter für die Region Südpfalz ist für heute bewölkt bei 7° Grad Höchstteperatur gemeldet. Gehen Sie doch mal in Ihren Keller und prüfen Sie gleich Ihren Heizöl Vorrat. Bei Bedarf würden wir uns über Ihre Anfrage freuen.

-> Hier geht es zur Preisanfrage

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